Schritt für Schritt zu deinem Standpunkt

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Wie du es schaffst, Argumente anderer und dein eigenes Gefühl so übereinzubringen, dass du tust, was du willst

Im Mittelpunkt dieser Podcastfolge steht eine Übung, die du hier nochmals nachlesen kannst.

Übung: Schritt für Schritt zu deinem Standpunkt

Ich möchte dir eine einfache Übung vorstellen, die du genau für solch „kleine“ Entscheidungen anwenden kannst in Situationen, in denen du verunsichert bist. Nimm dir kleine Zettel und einen Stift zur Hand und stelle dir vor, du bist die alleinige Entscheiderin oder der alleinige Entscheider. Es kommt jetzt nur auf dich an. Von deiner Entscheidung hängt alles ab. Angenommen du überlegst, wie du deinen Abend gestalten willst, dann notiere zunächst die verschiedenen Möglichkeiten, die du hast. Lege sie vor dich auf den Tisch und schreibe jetzt für jede Möglichkeit Argumente auf, die dafür und die dagegensprechen. Es kann sein, dass sich schon während dieses Prozesses eine Tendenz in dir abzeichnet. Du bekommst dann von ganz allein ein Gefühl dafür, wohin es dich zieht. Manchmal ist es aber auch notwendig, die Übung bis zum Schluss durchzuspielen.

Nachdem du dir alle Argumente zu den unterschiedlichen Möglichkeiten für die Abendgestaltung aufgeschrieben hast, liegen beispielsweise sechs Zettel vor dir, vier mit mehr Stichpunkten, die dafür-, und zwei mit mehr, die dagegensprechen. Schon dieses Bild zeigt dir, was überwiegt und für welche Möglichkeiten es weniger Argumente gibt. Diese kannst du schon einmal weglegen. Jetzt gehe nach dem Ausschluss-Prinzip vor. Angenommen, du musst dich entscheiden und auf eine Möglichkeit der Abendgestaltung verzichten, welcher Aspekt ist etwas unwichtiger für dich und kann wegfallen und was darf auf keinen Fall wegfallen? Taste dich so an deine Entscheidung ran.

Dasselbe Prinzip kannst du auch auf Vorschläge von anderen anwenden. Manchmal brauchen wir Meinungen von Menschen, denen wir vertrauen. Sie geben uns neue und andere Perspektiven, auf die wir selbst nicht gekommen wären. Die Methode, alles auf Zettel zu schreiben und uns so alle Argumente und Aspekte zu verbildlichen, hilft uns, das rauszufiltern, was zu uns passt und uns weiterbringt. Wir alle haben irgendwo in unserem Inneren ein Gefühl für die Dinge, die für uns stimmig sind. Es geht jetzt darum, Impulse von anderen anzunehmen und sich dennoch nicht vom eigenen Weg abbringen zu lassen.

Und du kannst dieses Prinzip auch bei größeren Entscheidungen anwenden. Schreibe dir alle eigene und fremden Argumente auf, die dafür sprechen, und lege sie vor dich auf den Tisch. Und tue dasselbe mit den Argumenten, die dagegensprechen. Beziehe dann dein vielleicht noch etwas diffuses Gefühl mit ein und entscheide nach dem Ausschluss-Prinzip Schritt für Schritt, welche Karten liegen bleiben und welche für dich nicht zutreffen und weg können. So hast du am Ende die dir wichtigen Karten auf dem Tisch liegen und kannst auf der Grundlage intuitiv eine Entscheidung treffen.


Passend zu diesem Podcast empfehle ich dir auch meinen Ratgeber Vergleiche dich nicht, sei du selbst. Auch hier erfährst du, warum es so wichtig ist, dass du dich selbst als Maßstab deiner Welt nimmst und wie dir das gelingt. Mein Buch und die Hörbuchausgabe findest du im PAL-Onlineshop.


Mein Podcast "Wecke deine Lebensfreude" erscheint jeden zweiten Sonntag in meinem Podcast-Kanal und im kostenlosen Online-Newsletter des PAL Verlags "Vitamine für die Seele".

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