234-Das Universum und wir-Buddhismus im Alltag

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Unsere spirituellen Erwartungen sind groß, wir sprechen gerne vom Universum, sehen uns gelegentlich auch als Teil davon, haben aber immense Angst vor der unendlichen Weite, von den Gegenden, die noch nie ein Mensch betreten hat, jedenfalls denken wir das so.

Das reine Sein ist bereits ein Mysterium, wir, unser Ich, die Persönlichkeit die uns abbildet, das Ego, nichts davon verstehen wir auch nur im Ansatz, das Universum nicht einmal in Fragmenten.

Aber mit der buddhistischen Lehre können wir die menschliche Dimension hinter uns lassen, eins werden mit der grossen Leere, wer seine wahre Buddha-Natur erkennt, der kann eine tiefe Erfahrung mit dem Sein machen, alle Dimensionen des Lebens in der ganzen Vielfalt durchleben, das relative Leben zurücklassen, sich hinwenden zum Licht, welches dunkel scheint.

Wenn wir vereinte Wesen sein wollen, dann sollten wir auf den Weg Buddhas finden, die Tiefe der Existenzen erforschen, wahre Bedeutung erleben. Wer aber lieber materiellen Dingen hinterherläuft, der wird die Abzweigung wohl übersehen, den Kleinigkeiten nicht die nötige Bedeutung geben.

Denn nichts macht wirklich Sinn, wer der Philosophie Buddhas anhängt der weiß um die Singularität, der ist dem Chaos entkommen, hat das Leiden zurückgelassen. Wir Menschen müssen nicht leiden, wenn wir wollen, dann hören wir damit einfach auf.

Wer sich aber vor tiefer Erfahrung scheut der wird nicht an den richtigen Ort kommen, nicht die passende Wahrnehmung machen, denn er/sie will nur die Sinne befriedigen, geht den vergänglichen Gelüsten nach, ist zu beschäftigt um die Wahrheit der eigenen Existenz auch nur ansatzweise zu begreifen.

Zu sehr macht die zugrundeliegende Klarheit dann Angst, die Ängste sind allgegenwärtig, dann doch noch schnell mit Alkohol oder Drogen "das Weite" suchen, sich betäuben, nur nicht über alles nachdenken.

Wenn sich aber das Leben richtig anfühlt, dann fallen die Dominosteine wie von selbst, die Inkarnation und der Kosmos werden zu einer Einheit, der erleuchtete Zustand ist jetzt kaum zu beschreiben. Im Einklang mit der Umgebung, mit dem Sein, mit der Persönlichkeit, ein ungeheures Glücksgefühl, welches alles Materielle weit hinter sich läßt, mit dem kurzen Rausch nicht zu vergleichen ist.

Der Sinn des Lebens, von dem alle reden, der wurde vom Lehrer aller Lehrer schon vor vielen Jahrhunderten in seiner Philosophie klar benannt, über die Zeiten hörten viele Menschen seine Ausführungen, folgten ihm auf dem Weg zur persönlichen "Erleuchtung", wollten nicht mehr leiden, das menschliche Schicksal hinter sich lassen.

Bedeutung erhält das Leben durch Erkenntnis, der Weg dorthin ist das Ziel!

Selten nur erscheint ein Großer und erscheint nicht allerwegen

- Buddha - "Der Erleuchtete" - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

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