233-Selbstsabotage-Buddhismus im Alltag

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Wer kennt es nicht, das blöde Gefühl wenn man sich selbst im Wege steht. Manchmal passiert dies sogar absichtlich, Selbstsabotage kommt häufiger vor, als wir es uns denken, eben dann, wenn Gedanken einem das Leben schwerer machen.

Zum Beispiel dann, wenn wir JA sagen, aber NEIN denken, dann machen wir alles mögliche, um das JA zu sabotieren, selbst auf die Gefahr hin, uns selbst zu schaden.

Solches Verhalten ist schädlich, für die Anhänger Buddhas auch nicht wirklich angebracht, lehrte doch der große Lehrer, hinter die Kulissen zu blicken.

Wer aber über solche Verhaltensweisen nachdenkt der kommt zum Ergebnis, dass er doch besser gleich NEIN sagen sollte, also keine Lüge in die Welt setzen sollte, da das Ergebnis ja bereits klar ist, dem denkenden Individuum als Folge bewußt sein muss.

Sich selbst im Weg zu stehen ist normal, nicht alle unsere Entscheidungen können richtig sein, aber die bewußte Selbstsabotage, die ist eine völlig andere Art der Qualität in unserem emotionalen Handeln. Die Gefühle ziehen uns in verschiedene Richtungen, es ist nicht immer einfach den richtigen Weg zu erkennen.

Und die Wahrheit, die erfordert auch eine gehörige Portion Mut, weshalb wir eben oft JA sagen, aber NEIN meinen. Wann haben Sie sich das letzte Mal getraut, einer nervigen Person die Meinung zu sagen, sie nicht mit ihrem Blödsinn durchkommen zu lassen? Unangenehme Dinge wollen wir eben nicht aussprechen!

Wer aber den Mut aufbringt und auch ärgerliche Probleme anspricht, der wird wahrscheinlich zu der Gruppe der eher erfolgreichen Menschen gehören, denn um sich durchzusetzen muss man eben auf den Punkt kommen.

Was will ich, was brauch ich? Das sind die Art von Fragen, die sich erwachte Menschen nicht mehr stellen, aber auf dem Weg zur "Erleuchtung" finden sich die normalen Stolpersteine der zwischenmenschlichen Beziehungen.

Gerade die "Wohlfühl-Buddhisten" wollen ihrem Umfeld nicht wehtun, machen mit der Technik die Sache (auf die Dauer) nur noch schlimmer. Ich für meinen Teil spreche die Dinge, die mich stören, immer gleich an, ich lasse nichts einfach aus Bequemlichkeit im Raum stehen, nicht etwa weil ich mich durchsetzen will, sondern weil ich meinem Umfeld so ein Vorbild sein möchte, ehrlich, aber unbequem, nicht mich wegduckend, sondern zur Philosophie des großen Lehrers mich auch bekennend.

Viele Menschen leiden unnötig, weil sie nicht die Kraft aufbringen, um im rechten Augenblick das Richtige zu tun. Hier möchte ich auf den edlen achtfachen Pfad des Buddhas verweisen, der da beginnt mit: Rechtem Erkennen, rechter Gesinnung, dann rechter Rede und rechtem Handeln.

Der Weg ist ja auch hier das Ziel!

Weise wissen: Das Begehren sättigt selbst kein goldner Regen

- Buddha - "Der Erleuchtete" - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

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