Wie steht es gerade um HIV in Deutschland, Dr. Bickel?

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Ein Gespräch mit einem HIV-Fachmann zum Welt-Aids-Tag

Mit einem Jahr Verspätung ist es Deutschland gelungen, die internationalen 90-90-90-Ziele des Aids-Programms der Vereinten Nationen zu erfüllen. Die Ziele waren eigentlich für 2020 ausgerufen worden und bedeuten kurz gesagt: 90 Prozent der HIV-Infizierten des jeweiligen Landes sollen ihre Diagnose kennen, wiederum 90 Prozent sollen eine Therapie erhalten, die bei 90 Prozent der Patienten erfolgreich verlaufen soll, sodass ihre Viruslast unter die Nachweisgrenze sinkt. Außerdem ist den aktuellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zum HIV-Infektionsgeschehen in Deutschland zu entnehmen, dass die Zahl der Neuinfektionen mit dem HI-Virus in Deutschland im Jahr 2020 gesunken ist, und zwar um etwa 300 Infektionen im Vergleich zum Jahr 2019. Weitere Ergebnisse der RKI-Schätzung: Der Anteil der Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), am Infektionsgeschehen sinkt, obgleich mit 55 Prozent immer noch mehr als die Hälfte aller neuen Infektionen bei den MSM stattfinden. Wie die weitere Eindämmung der HIV-Pandemie in Deutschland in den nächsten Jahren gelingen kann, erläutert Dr. Markus Bickel. Er ist niedergelassener Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie in Frankfurt und in diesem Feld seit über 20 Jahren tätig. Er ist außerdem Vorstandsmitglied der dagnä, der Deutschen Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter.

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